WAS WIR TUN

Unser Projekt in Kürze

Gemeinsam mit Menschen ab dem Pensionsalter, wohnhaft in Luzern und Umgebung, treten wir in einen persönlichen Dialog. Darin geht es in erster Linie um deren Lebensgeschichte und der damit verbundenen Entwicklung von Einsamkeitsgefühlen. Im persönlichen Gespräch mit den Betroffenen erarbeiten wir Erkenntnisse und Aussagen von Einsamkeitsgefühlen und den einhergehenden gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen. Uns ist der Einbezug von Partizipation, Wertschätzung und Feinfühligkeit von enormer Bedeutung. Dies führt dazu, dass wir die Erarbeitung von den Ergebnissen weitgehend offenhalten möchten. Klar für uns ist jedoch, dass wir Aussagen, Bilder, Fotos, Erinnerungen, Zeichnungen, Gefühle etc. in Form einer mehrseitigen Broschüre festhalten möchten. Dies zu jederzeit unter Einhaltung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes. Diese Ergebnisse werden gemeinsam mit den Betroffenen erstellt und anschliessend in diversen Warteräumen

von Physiotherapie- und Arztpraxen in der Stadt Luzern über einen möglichst langen Zeitraum publiziert. Zudem werden Hilfsadressen von spezialisierten Institutionen der Umgebung mit eingebunden, an welche sich Betroffene (primäre Zielgruppe) sowie Angehörige von Betroffenen (sekundäre Zielgruppe) bei Bedarf wenden können. Auch das Ärzteteam vor Ort werden wir in unsere Ziele mit einbeziehen, sodass für Betroffene vor Ort die Möglichkeit besteht ihre Einsamkeitsgefühle anzusprechen. Die Broschüre dient zudem dem Aufruf an Freiwillige, welche gerne Menschen im Alter unterstützen und Zeit schenken möchten. In erster Linie wird hier die Genossenschaft Zeitgut der Stadt Luzern als erste Ansprech- und Vermittlungsinstanz angegeben, welche im Fokus der Nachbarschaftshilfe steht und das Netzwerk von Helfenden und Betroffenen verwaltet.

1. Phase

Gesprächsführung

Bereits seit einigen Wochen sind wir mit betroffenen Personen im persönlichen Austausch und führen individuelle Gespräche. Wir interessieren uns allgemein für ihre gesamte Lebensgeschichte, legen aber unseren Schwerpunkt auf den Umgang mit ihren Einsamkeitsgefühlen und dessen Folgewirkungen. Freiwilligen Betroffenen möchten wir Zeit schenken, ihnen aktiv Zuhören und nach Möglichkeit im Anschluss an das Gespräch positive gemeinsame Erlebnisse bescheren. Diese Erlebnisse und/oder Gespräche halten wir unter anderem fotografisch fest, welche wir für die zweite Projektphase weiterverarbeiten werden.

2. Phase

Präsentation & Sensibilisierung

Die Fotos geraten nicht einfach in Vergessenheit. Wir werden diese in unserer Broschüre portraitieren und in unterschiedlichen Warteräumen auflegen. Damit möchten wir erreichen, dass von Einsamkeit betroffene Menschen dazu animiert werden, sich über ihre Gefühle auszutauschen und sich, wenn möglich, Unterstützung im Alltag holen. Zudem möchten wir Angehörige dazu inspirieren mit einsamen Menschen in ihrem Umfeld Kontakt aufzunehmen und wieder vermehrt der Einsamkeitsthematik bewusst zu werden. Damit nicht genug. Wir möchten zusätzliche Helfer gewinnen, welche mit unserer Unterstützung und der der Genossenschaft Zeitgut, anderen Menschen in der Einsamkeit ein offenes Ohr sowie Zeit schenken möchten.

 

3. Phase

Projektabschluss

Um unserem Projektnamen GemEinsam und unserem Motto "Gemeinsam gegen einsam" gerecht zu werden, möchten wir uns bei allen Mitwirkenden in Form eines Dankes-Apero bedanken. Zudem werden wir den Erfolg und Effekt unseres Projekts mit allen Beteiligten evaluieren. Wir erhoffen uns den Betroffenen auch an diesem Tag neue Kontakte zu ermöglichen und sich wenn möglich untereinander zu vernetzen.